Dear
Christina thanks a lot for your invitation for your Finissage here in Berlin. It was so blessful to meet you here in Berlin and saw some of your artworks. Also I am really impressed by the work of your buisness partner
Wolfgang and to meet him too. I haven't noticed before that some of your works recieved a prize in New York. So it was a pleasure to see your art with my own eyes face to face. For example your artwork
IN TOUCH which inspired me to an voice and overtone singing improvisation. It was your wish to listen how someone will sing an improvisation to or for your artwork. So I could stay in touch with your artwork
FACES I fullfil your wish to write some words to your fine art - but I have to write these words in my mother tonque German. Maybe I will translate this german text in English if someone here ask me what the meaning of these german words or someone else can translate it into English. So - sorry that I switch now in German:
"Worte können ofmals nicht erfassen, was kreativ kuturelle in Bildern oder in Klängen zum Ausdruck bringen. Kunst ist eine andere Sprache - jenseits von Worten, die ergreifen und berühren können, aber oftmals großen Schaden anrichten können. Das geschriebene Wort hat zudem etwas absolutes, wenn es nicht als Wort im Dialog verstanden wird. Doch wenn Momente eines Lebens so ineinander einanderfließen, dass eine Begegnung vom Du und Du ermöglicht wird - dann ist es vielleicht möglich, etwas zu einem Bild zu schreiben.
IN TOUCH ist für mich eine Synthese aus ZEN und Moderne. Bei erster Betrachtung erscheint dieses Bild nicht besonderes zu sein und vertieft sich der Betrachter in dieses Kunstwerk, so taucht er in eine andere Welt ein, die einen Geschmack von Endlichkeit bietet. Die Form und Bewegung an sich ist für mich der Moment, in dem ich mich berühren lassen kann von dieser Ahnung, dass es da etwas geben muss, was unendlich ist. Eine Schwingung, ein Schweben und eine gewisse Leichtigkeit in einfacher Schlichtheit, in Berührung zu sein und dieses in Berührung zu sein, zu genießen. Ein wahrer Genuß, sich in dieses Kunstwerk zu vertiefen ohne sich darin zu verlieren.
IN TOUCH läßt mich in den Verbindungen und Verwicklungen des Lebens, in den Schwingungen des Seins als ein Teil dieses Ganzen begreifen - der Unendlichkeit des Raums, "der seit anfangsloser Zeit schwanger ist" (Heraklit)